Fünf Fehler, die ich bei meinen ersten Reels gemacht habe

Zu lang, zu leise, zu viel Text: Meine ersten Reels waren ein Lehrstück. Was ich daraus mitgenommen habe.

Smartphone auf einem kleinen Stativ in einem Café

Meine ersten Reels hatten ungefähr so viele Aufrufe, wie ich Freunde habe. Rückblickend wundert mich das nicht.

1. Der Anfang war zu langsam

Ich habe mich erst vorgestellt, dann erklärt, worum es geht, und erst nach zehn Sekunden kam der eigentliche Inhalt. Die meisten waren da längst weitergescrollt. Heute steht das Wichtigste in der ersten Sekunde.

2. Kein Ton, keine Untertitel

Viele schauen Reels ohne Ton. Ohne Untertitel war mein Video für sie einfach nur ein Mensch, der stumm in die Kamera redet.

3. Zu viel Text auf dem Bild

Das Gegenteil war auch falsch: ganze Absätze als Einblendung. Niemand liest in drei Sekunden vier Zeilen. Eine Kernaussage pro Einblendung reicht.

4. Schlechtes Licht

Ein Fenster vor dem Gesicht ist das beste Licht, das es gibt – und es kostet nichts. Mein Schreibtisch stand lange genau falsch herum.

5. Unregelmäßig gepostet

Drei Reels in einer Woche, dann einen Monat nichts. Verlässlichkeit zahlt sich aus, beim Publikum genauso wie bei der Plattform. Lieber ein Reel pro Woche – dafür jede Woche.

Meine Checkliste vor jedem Upload

Hook in der ersten Sekunde? Untertitel drin? Eine Aussage pro Einblendung? Licht von vorn? Nächster Termin im Kalender?

Keiner dieser Punkte ist kompliziert. Zusammen machen sie aber den Unterschied zwischen einem Video, das untergeht, und einem, das jemand bis zum Ende schaut.

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