Mein Arbeitsplatz: Weniger Werkzeuge, mehr Fokus

Zwölf Apps, drei Notizbücher, null Überblick. Wie ich meinen Arbeitsplatz radikal ausgemistet habe.

Aufgeräumter Arbeitsplatz mit Olivenbaum im Nachmittagslicht

Irgendwann hatte ich mehr Apps zum Organisieren als Aufgaben, die organisiert werden mussten.

Die Bestandsaufnahme

Zwei To-do-Apps, drei Notizbücher, ein Kalender auf dem Handy, einer am Rechner und dazu Haftnotizen am Monitor. Ich wusste nie, wo ich etwas aufgeschrieben hatte – also habe ich es nirgends mehr gefunden.

Was geblieben ist

  • Ein Kalender für alle Termine
  • Eine Notiz-App für Ideen, Kundeninfos und Projektnotizen
  • Ein Ordner pro Projekt, immer gleich aufgebaut
  • Ein Notizbuch aus Papier für den Tag – und nur für den Tag

Was ich gelernt habe

Das beste System ist nicht das mit den meisten Funktionen, sondern das, das du auch an einem schlechten Tag benutzt. Jedes zusätzliche Werkzeug ist eine weitere Stelle, an der etwas verloren gehen kann.

Weniger, aber besser.

Dieter Rams

Auch der Schreibtisch selbst ist leerer geworden: ein Bildschirm, eine Pflanze, Licht von der Seite. Seitdem fällt mir das Anfangen leichter – und das ist an den meisten Tagen schon die halbe Arbeit.

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